Stadt-Eisfeld.de: Agenda 21

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Einladung - "Mit Energie für Eisfeld"





Einladung: Flyer an alle Haushalte

"Mit Energie für Eisfeld"



Das Eisfelder Schulmännle

Link Umfrageergebnisse

Link Präsentation vom 24.03.2010


lokale Agenda 21


Beitritt der Stadt Eisfeld zur Agenda 21

der Stadtrat erklärt seinen grundsätzlichen politischen Willen zur Teilnahme der Stadt Eisfeld mit ihren Ortsteilen Waffenrod / Hinterrod, Harras und Hirschendorf an der "Lokalen Agenda 21".

die Stadt Eisfeld bekennt sich zum Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung im Sinne der Agenda 21, insbesondere unterstützt sie den Grundgedanken des lokalen Handelns in globaler Verantwortung. Ziele der Agenda 21 sind die Chancengleichheit aller Menschen zur gleichwertigen Erfüllung ihrer ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Bedürfnisse und das Gleichgewicht der Chancen zwischen heutigen und künftigen Generationen.

Zur Umsetzung der Agenda 21 werden unter Mitwirkung möglichst vieler Akteure aus Verwaltung, Wirtschaft, Gewerkschaften, Kirchen, Vereinen Verbänden und Politik sowie nichtorganisierter Bürger in einer öffentlichen Diskussion Leitlinien erarbeitet. Sie sollen Grundlage eines konkreten Maßnahmeprogramms sein und mit Hilfe von Projekten umgesetzt werden.

Sachverhalt

Im Juni 1992 kamen Staats- und Regierungschefs aus fast allen Ländern der Erde in Rio de Janeiro (Brasilien) zu einem Gipfeltreffen zusammen. Diese Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen hatte zum Ziel ein umfangreiches weltweites Aktionsprogramm für eine umweltverträgliche, nachhaltige Entwicklung ins Leben zu rufen, welches die ‚großen‘ Probleme der Menschheit lösen sollte. Heute ist es allgemein bekannt als Agenda 21. Agenda heißt wörtlich übersetzt "Was zu tun ist" und in vielen Sprachen bedeutet es Termin- oder Arbeitsplan.
Agenda 21 heißt also Arbeitsplan für das 21. Jahrhundert.


Was heißt "nachhaltige Entwicklung"?

Nachhaltige Entwicklung steht als Synonym für den englischen Begriff sustainable development. Sustainable kann auf deutsch als "dauerhaft", "naturverträglich" oder "zukunftsfähig" übersetzt werden. Development steht für "Entwicklung". D. h.: die künftige Entwicklung der Menschen soll so ablaufen, dass ein gerechter Ausgleich zwischen arm und reich erzielt und die Umwelt nicht dauerhaft geschädigt oder zerstört wird. Das vorrangige Ziel einer solchen Entwicklung sind internationale und intergenerationale Gerechtigkeit. So dass z. B. die Bedürfnisse von uns Menschen, die wir heute leben, so erfüllt werden, dass nachkommende Generationen ihre Bedürfnisse in derselben Qualität zufrieden stellen können. Folglich dürfen derzeitige Generationen nur das von der Natur nehmen, was diese wieder neu hervorbringen kann.

178 Länder unterschrieben das knapp 300 Seiten lange Aktions- und Handlungsprogramm, darunter auch die Bundesrepublik Deutschland. Die Unterzeichner der Agenda 21 gehen davon aus, dass sich ökologischen, wirtschaftliche und soziale Probleme gegenseitig beeinflussen und aus diesem Grund nicht voneinander getrennt zu beheben sind. Deshalb bilden die Vernetzung von Umwelt, Sozialem und Wirtschaft, der Ressourcenschutz, die weltweite Gerechtigkeit, ein verändertes Konsumverhalten in den Industriestaaten und eine weitgehende Beteiligung aller Bevölkerungsgruppen die wichtigsten Inhalte des Programms.

weiterführende Links:
Link Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt

 


10 Leitlinien zur Agenda 21 in Thüringen

10_Leitlinien_zur_Umsetzung_d_Agenda_21_in_Thueringen.PDF