
250 Jahre Porzellanland Thüringen 
Thüringen lockt mit kultureller Vielfalt in einer attraktiven Residenzlandschaft.
Unabhängig von Johann Friedrich Böttger in Meißen gelang auch in Thüringen 1760 die Herstellung von Porzellan. Im Jubiläumsjahr 2010 wird dieses Ereignis gefeiert. Wer die Museen und Porzellanbetriebe 2010 besucht, begibt sich auf eine Entdeckungsreise in reizvolle Gegenden. So vielseitig die Landschaft ist – so facettenreich sind die Sammlungen. Anzutreffen in einer ehemaligen Residenz oder in einem schlichten Bürgerhaus – überall sind Kultur und Kunst mit der Historie aufs Engste verwoben. Das Gemeinschaftsprojekt Porzellanland Thüringen wird getragen von den Museen, der Porzellanstrasse e.V., der Friedrich-Schiller-Universität Jena und den touristischen Einrichtungen des Landes Thüringen.
Von April bis Oktober 2010 werden Ausstellungen und Veranstaltungen, ein Symposium und ein Katalog die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse vermitteln. Thüringen präsentiert sich im 250. Jubiläumsjahr seiner Porzellanherstellung als weißes Herz Deutschlands – seine Produkte bezaubern den Weltmarkt.
Mehr Informationen finden Sie auf der Internetseite:
www.thueringen.de/de/museen/porzellanland/content.html
Das Eisfelder Museum zeigt die Sonderausstellung:
Thüringer Porzellankunst aus Lichte – Firma Gebr. Heubach und ihre Erzeugnisse
Die seit 1840 im Besitz der Familie Heubach befindliche Porzellanfabrik in Lichte begann erst in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts mit der Fertigung von Zierporzellan. Einen ersten Höhepunkt stellte die Plattenmalerei dar, für die im Lichtetal Bedeutendes geleistet wurde. Beachtliches schuf die 1904 in eine Aktiengesellschaft umgewandelte Firma Gebr. Heubach AG Lichte auf dem Gebiet des figürlichen Porzellans vor und nach dem ersten Weltkrieg.
Die Austellung ist vom 18. April bis 12. September 2010 zu sehen.

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