+++  Osternester & Stockbrot  +++     
     +++  Ein großes Dankeschön  +++     
     +++  Wer baggert da so spät noch am Baggerlóch...  +++     
     +++  Sachsenbrunn Helau!  +++     
Besucherzähler
118275 Besucher
Schrift:
normale Schrift einschaltengroße Schrift einschaltensehr große Schrift einschalten
 
Newsletter:
 
 
Link verschicken   Drucken
 

Sammlungen


Alltagskultur
Die Teilsammlung zur Alltagskultur umfasst Möbel (426 Exponate), Hausrat (516 Exponate) und Spielzeug (437 Exponate) aus der Zeit von 1700 bis in die Gegenwart.
Zur Sammlung gehören auch landwirtschaftliche Kleingeräte für den Haus- und Hofgebrauch. Hier finden sich neben vielen anderen u. a. Dreschflegel, Butterfässer, Gerätschaften zur Flachsverarbeitung, die in Eisfeld und Umland gebräuchlich war. Das Handwerk wird durch Ausrüstungen verschiedener Handwerksberufe, z. B. Lebküchner, Schreiner, Müller, Metzger, Schmiede, Schuhmacher, aber auch durch Innungsurkunden, -laden und -fahnen repräsentiert.
Unter den ebenfalls in der Sammlung vorhandenen Möbeln des 17. bis 20. Jahrhunderts sind vor allem zwei Barocktruhen, ein Biedermeierzimmer, Teile eines Bauernzimmers aus der Mitte des 19. Jahrhunderts erwähnenswert. Im Bereich Spielzeug besteht der umfangreichste Sammlungsteil in dem ehemaligen Musterzimmer der Ankermechanik "Piko Eisfeld" aus der Zeit 1955 bis 1989.

 

Büchersammlung der Museumsbibliothek
Der Bibliotheksbestand setzt sich aus mehreren Teilen zusammen: aus der Arbeitsbibliothek (Literatur des 20. Jhs zur Volkskunde, Kunst- und Kulturgeschichte usw.), der Otto-Ludwig-Bibliothek und einer Spezialsammlung regionalkundlicher Literatur, die sich auf die Stadt Eisfeld und ihr Umfeld bezieht. Die Bibliothek umfasst derzeit 8325 Bücher und Zeitschriften.
Bei einigen Bänden der Museumsbibliothek handelt es sich um Geschenke Eisfelder Bürger, so bei der illustrierten Hofer Bibel von 1736. Das Dictionarium Graecolatinum (Basel 1558; VD 16 L 1406) war ursprünglich " In usum Classis I. Schulae Eisfeldensis". Der Sachssenspiegel, Corrigirt auffs New, Nach dem Inhalt, der Alten, Waren, Corrigirten Exemplarn und Texten (Leipzig: Nicolaus Wolrab 1539; VD 16 D 745) und die von Caspar Hedion verdeutschten Bücher des Flavius Josephus (Straßburg 1556; VD 16 J 974) können wohl auch mit der Stadtschule in Zusammenhang gebracht werden. Vorhanden ist ein "Unterricht vom hochwürdigen Abendtmal" (Heidelberg 1579). Erwähnung verdient die "Abhandlung von der Fuge" nach den Grundsätzen und Exempeln der besten deutschen und ausländischen Meister (Berlin 1753-1754) von Friedrich Wilhelm Marpurg.
Eine Besonderheit sind zwei Porzellan-Musterbücher, eines aus dem Besitz der Firma Johann Christian Lindner in Sonneberg bei Coburg (Druck, um 1860), das andere ohne Firmenbezeichnung (Druck, gesammelte Einzelblätter, um 1870).

 

Gemäldesammlung
Die Gemäldesammlung umfasst insgesamt 157 Gemälde aus vier Jahrhunderten. Zum Sammlungsbestand gehören Arbeiten von regionalen Künstlern wie Carl Lorenz, Hermann Blechschmidt, Otto Bloss, Willi Hopf, Elsmann, Robert Gundermann, Carl Röhrig, Hanns Glaser und anderen. Darunter sind besonders die Porträts der Familie des Dichters Otto Ludwig und anderer Persönlichkeiten hervorzuheben. Ebenfalls zählen die erhaltenen 40 Jagdgemälde (1685 bis 1705) aus dem ehemaligen Jagdschloss Seidingstadt der Herzöge von Sachsen-Hildburghausen zum bedeutenden Sammlungsbestand des Museum, die teilweise in der ständigen Ausstellung des Museum zu sehen sind.

 

Grafische Sammlung

Die Grafiksammlung des Eisfelder Museums umfasst über 500 Blätter. Mit Zeichnungen und Graphiken mit Schwerpunkt Stadtansichten, regionale Landkarten und Porträts sind nahezu alle klassischen grafischen Techniken vertreten. Die gafische Sammlung beinhaltet Werke des in Eisfeld geborenen Kupferstechers Carl Barth. Die bisher kleine Sammlung wurde im September 2012 umfangreich durch eine Schenkung von Prof. Dr. med. Fritz Sauerteig erweitert. (Vielen Dank dem edlen Spender!) Grafische Arbeiten des 20. Jahrhunderts mit einigen Zyklen und Einzelblätter von Dix, Kollwitz, Barlach, Corinth, Slevogt, Klinger, Kokoschka, Pechstein sind ebenfalls vorhanden und repräsentieren damit einen nicht unerheblichen Teil der Klassischen Moderne.

 

Kunstgewerbliche Sammlung

Zu den Beständen der kunstgewerblichen Sammlung des Eisfelder Museums zählen Porzellan (14.235 Exponate), Keramik (591 Exponate), Glas (132 Exponate) und Zinn (149 Exponate).
Die Abteilung Porzellan nimmt innerhalb des Sammlungsbestandes des Eisfelder Museums den größten Platz ein und zählt heute zum Hauptsammlungsgebiet.
Der Sammlungsbestand war in den Anfangsjahren des Museums auf die regionalen Porzellanmanufakturen begrenzt, wurde ab 1985 auf ganz Thüringen und heute auf Porzellanprodukte aus ganz Deutschland erweitert. Deshalb befinden sich hier neben Thüringer Porzellanen auch Porzellan aus Meißen, Fürstenberg, Ludwigsburg, Annaberg, Höchst, Bayern, KPM Berlin, Sachsen und anderen Regionen. Die Keramik des Eisfelder Museums ist wie das Porzellan nicht auf die Region beschränkt, sondern es wurden Thüringer Erzeugnisse übergreifend gesammelt. Objekte aus Glas und Zinn zählen ebenfalls dazu.

 

Münz- und Medailliensammlung
Die Sammlung des Eisfelder Museums beinhaltet auch Münzen und Medaillen.

Eines der schönsten Objekte dieser Sammlung ist die Schützenkette des Eisfelder Schützenvereins mit angehängten Münzen des 18. und 19. Jahrhunderts.

 

Plastiksammlung
Mit circa 40 Objekten ist die Plastiksammlung des Eisfelder Musems verhältnismäßig klein. Die Bronze-, Stein- und Gipsbüsten, die Skulpturen und Holzschnitzerarbeiten der Sammlung stammen hauptsächlich aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Regionale Künstler haben für ihre Heimatstadt Kunstwerke geschaffen, die heute auch im Außenbereich des Schlosses zu sehen sind. Die älteste Plastik ist das "Schulmännle", eine Sandsteinplastik aus dem dem 16. Jahrhundert, die der Sage nach den Stifter des in Eisfeld stehenden Schulgebäudes (erbaut 1575) darstellt.

 

Regionalgeschichtliche Sammlung

Das Eisfelder Museum verfügt über reichhaltige Bestände aus der Region, dazu werden wichtige Dokumente und Zeitzeugnisse der Stadtgeschichte ab dem 16. Jahrhundert aufbewahrt. Eines der frühesten Stücke ist eine Eiserne Hand aus der Mitte des 16.Jh.

 

Sammlung Otto Ludwig
Ein wesentlicher Teil der Sammlung sind einige Autographen, Notenabschriften, Bücher und Material aus dem Leben und Werk des 1813 in Eisfeld geborenen Dichters Otto Ludwig.

 

Textiliensammlung
Einen nicht unerheblichen Fundus an regionalen Trachten verdankt das Museum der Sammlungstätigkeit in den letzten 60 Jahren.
Im Bereich "Textilien" des Eisfelder Museums finden sich alle Bekleidungsstücke und Accessoires, die die Menschen im Alltag, im Beruf, an Feiertagen und beim Sport getragen haben. Die Sammlung umfasst über 300 Einzelobjekte, die in die Untergruppen Männer-, Frauen, Kinderkleidung, militärische Uniformen, Fahnen, Berufbekleidung, Trachten, Hilfsgerät und Sonstiges untergliedert sind. Dazu gehört ebenfalls ein Bestand an regionalem Blaudruck.