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Stadtchronik

  • 8. Jh.:
    Gründung einer bäuerlichen Siedlung im Talgrund der Werra, 6 "Wächterhöfe"  unterhalb einer fränkischen Befestigungsanlage, der späteren Burg.
  • 802:
    Erste Erwähnung als "Asifeld"
  • 12. Jh.:
    Auf der Anhöhe im Umkreis der Burg entsteht ein Marktflecken, die spätere "Neustadt".
  • 1316
    bisher älteste gefundene Erwähnung Eisfelds als Stadt (2016 - 700 Jahre Stadtrecht Stadt Eisfeld)
  • 1235 - 1259:
    Bezeugung des Magister Petrus als Pfarrer zu Eisfeld
  • 1323:
    König Ludwig der Bayer gestattet Graf Berthold IV. für die Ummauerung der Stadt Eisfeld eine Steuerzu erheben
    bis 1341 Verleihung von rechten nach Coburger und Schweinfurter Vorbild, formalrechtlicher Abschluss der Stadtwerdung
  • 1374:
    Stadt und Amt Eisfeld als Bestandteil der "Pflege Coburg" werden Besitz des Markgrafen von Meißen.
  • 1479:
    Nürnberger Kaufleute errichten an der Werra bei Eisfeld eine Saigerhütte, Handwerk und Gewerbe gedeihen
    (Leineweber, Tuchmacher, Gerber u. a.)
  • 1488 - 1535:
    Bau der spätgotischen Dreifaltigkeitskirche , Wirkungsstätte der Reformatoren Nikolaus Kindt und Justus Jonas. Im 16. Jh. entstehen Lateinschule, Pfarrhaus und "Deutsche Schule" (Mägdleinschule).
  • 1632 und 1640:
    Im Dreißigjährigen Krieg wird Eisfeld zweimal völlig zerstört.
  • 1680 - 1826:
    Eisfeld gehört zum Herzogtum Sachsen-Hildburghausen, 1826 - 1920 zu Sachsen-Meiningen.
  • Vom 12.02.1813 bis 25.02.1865 lebte der Dichter Otto Ludwig aus Eisfeld, Verfasser der Erzählungen "Die Heiteretei" und "Zwischen Himmel und Erde".
  • 1822:
    Ein Großbrand vernichtet das Stadtzentrum.
  • 1848:
    Eisfelds Oberbürgermeister Julius Hoffmann wird Deputierter im Frankfurter Parlament.
  • 1858:
    Eröffnung der Werra-Eisenbahn, Eisfeld entwickelt sich zur Industriestadt
    (Holz, Spielwaren, Porzellan, Metallverarbeitung).
  • 1920:
    Der Kreis Hildburghausen schließt sich dem Freistaat Thüringen an.
  • 10./ 11. 04.1945:
    Teile der Innenstadt werden durch Granaten zerstört, die US-Streitkräfte marschieren ein.
  • Juli 1945:
    Einmarsch der Roten Armee (Sowjetische Besatzungszone).
  • 1949:
    Eisfeld wird eine Grenzstadt im Süden der DDR.
  • 1952:
    Ein Zweigwerk der VEB Carl-Zeiss-Jena wird in Eisfeld gegründet.
  • 1963 - 1972:
    Die Stadt liegt im Sperrgebiet.
  • 1973:
    An der F 4 entsteht eine Grenzübergangsstelle nach Rottenbach, Bayern.
  • 09.11.1989:
    Die Grenzen zur Bundesrepublik Deutschland werden geöffnet, Eisfeld liegt wieder mitten in Deutschland.