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Stelzen

Auf einer Höhe von 673 Metern über NN, am südlichen Fuße des Bleßberges im Thüringer Schiefergebirge, liegt der Ortsteil Stelzen. Der Name des kleinen Bauerndorfes Stelzen wurde vor 681 Jahren (1340) erstmals urkundlich im Hennebergischen Urbar erwähnt und wurde schon im Mittelalter weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Grund dafür und auch für den Ursprung des Ortsnamens, war die Itzquelle, welche weit und breit berühmt war. Die Itzquelle war einst eine Kultstätte der Göttin Idisa und später ein Wallfahrtsort. Es gibt die Sage von einer Heilquelle. Die geheilten sollen Ihre Krücken und Stelzen zurückgelassen haben, daher soll das Dorf seinen Namen erhalten haben. Diese „Stelzen“ waren schon im Jahre 1853 nicht mehr vorhanden. Erstmals wurde die Quelle im Jahr 1758 in Stein gefasst, die Fassung wurde 1927 erneuert, in den 1950er Jahren verkleinert und in Ihrer heutiger Form 1984 erstellt. Heute wird diese Stelle als Quelle der Itz bezeichnet und ist ein sehr beliebtes Wanderziel. Ein Anziehungspunkt für Gäste aus nah und fern ist das jährlich stattfindende Itzquellenfest. Dieses findet in der Quellgrotte zwischen Waldsaum und Kirche statt, welcher ein stiller Ort im Schatten mächtiger Buchen ist.

Ein reicher Mann spendete nach seiner Genesung Geld für den Bau einer Kapelle. Diese wurde „Mariahilf“ genannt. Die Wallfahrtskirche St. Marien wurde auf dem Platz dieser Kapelle gebaut, Baubeginn war am Tage Walpurgis, dem 01. Mai 1467. Die Wallfahrt wurde durch Augustinermönche aus Königsberg in Bayern betreut. Von 1528 bis 1905 war Stelzen eine eigene Pfarrei und zählte somit zu den ältesten in unserer Region. Seither wird die Gemeinde vom Pfarrer aus Sachsenbrunn betreut. Die Kirchenbücher beginnen 1609. Im Jahr 1640 wurde der Taufstein geweiht. Am 05. 12.1647 – Im 30-jährigen Krieg - wird die Kirche wie schon vorher der ganze Ort ein Raub der Flammen, bis 1649 wurde sie wieder aufgebaut. Renovierungen erfolgen in den Jahren 1853, 1911 und 1991. Aus dem Jahr 1911 stammen Emporen, Gestühl, Orgel, Altar und Kanzel. Die Orgel, gebaut bei der Fa. Strebel aus Nürnberg, war ein Geschenk des Herzogs Georg II von Sachsen-Meiningen.  Die Orgel wurde 2012 umfangreich saniert. Das Kircheninnere erhielt sein heutiges Aussehen im Zuge der Renovierung im Jahre 1991. Die Kirchenmauer wurde 2010 – 2011 in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Sachsenbrunn saniert. Zuletzt wurde in den Jahren 2020 - 2021 das Dach der Kirche erneuert.

Kirche in Stelzen
Ortsansicht Stelzen
Stelzen 1931
Itzquelle in Stelzen

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