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Waffenrod/Hinterrod

Der Doppelort besteht aus den Ortsteilen  

Waffenrod - Ansicht

Waffenrod

und

 

Hinterrod. Hinterrod - Ansicht

 

 
Er liegt im Naturpark Thüringer Wald an der Landstraße Eisfeld – Masserberg. Hier beginnt die Thüringer Panoramastraße. Von hier aus bietet sich eine beeindruckende Fernsicht in das fränkische Hügelland, bis zur thüringischen Rhön und zum Thüringer Wald. Mit Masserberg ist der Ort ein bedeutsames Tourismus- und Wintersportgebiet für Eisfeld, den Landkreis und überregional.

Die Gründung des Ortes geht in die mittelalterliche Rodungsperiode (11./12.Jhd.) zurück. Heute leben 481 Einwohner (Stand August 2012) in  Waffenrod/Hinterrod. Umgeben von einer typischen Kulturlandschaft des Thüringer Waldes mit wertvollen Offenlandbiotopen in überwiegend naturnahem Zustand (Quellmulden), Bergwiesen und natürlich Wald.

 

Wirtschaftliche Standbeine sind das Handwerk und der Tourismus.

 

So bietet der  Freizeitpark Waffenrod dem Gast und dem Einheimischen ein breites Spektrum an Angeboten von der Gastronomie über Veranstaltungen, dem Spielplatz „Mystica“, der Sommerrodelbahn bis hin zu Caravan und Camping.

 

Hinterrod - Erdhäuser

Hinterrod - Freizeitpark

 

 

 

Die „Christus-Kirche“ von Waffenrod/Hinterrod 

Waffenrod - Kirche

 Im Dezember 1927 wurde der Beschluss zum Bau einer Kirche auf dem gemeinsamen Friedhof von Waffenrod/Hinterrod gefasst. Die Bauzeichnung für die neue Kirche liefert der Architekt Schwarz aus Arnstadt. Der Bau sollte im neuromanischen Stil mit Rundbogenfenstern und einem großen Reiterturm errichtet werden. Waffenrod/Hinterrod scheidet am 01.03.1928 mit Genehmigung der Kirchgemeinde Crock und des Landeskirchenrates aus der Kirchgemeinde Crock aus und bildet die Kirchgemeinde Waffenrod/Hinterrod.

Nach der Grundsteinlegung am 17.06.1928 und dem Richtfest am 03.08.1928 wird die Kirche am 1. Advent 1928 eingeweiht.

Auf dem Turm hängen eine große und eine kleine Bronzeglocke. Die große Glocke wird 1939 zur Kriegsverwendung abgeliefert und eingeschmolzen. Erst 1957 wird als Ersatz für die eingeschmolzene Glocke eine Stahlglocke beschafft und auf den Turm der Kirche gebracht.

Nach der Stilllegung der Orgel im Jahre 1990 wird 1991 das vom Orgelbaumeister Schönefeld aus Stadtilm geschaffene Orgel-positiv an der Südseite der Kirche in unmittelbarer Nähe des Altars aufgestellt. Es wird teilweise finanziert durch den Verkauf der alten Orgelpfeifen. Im gleichen Jahr wird das elektrische Läutewerk eingebaut. Am 18.09. 2004 erfolgt die letzte Erneuerung der Kirche und deren Namensgebung zu „Christuskirche“ nach dem Motiv des Buntglasfensters über dem Altar, das einen Christuskopf auf einem Kreuz zeigt. 

 

 

Zukunft Waffenrod – Hinterrod:

beweglich – ländlich – natürlich – lebendig

 

Eindrucksvolle Präsentation im  Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“

Waffenrod-Hinterrod 

 

Dem Eisfelder Ortsteil am Wegesrand des Rennsteiges wird dieser Tage große Aufmerksamkeit zu teil. Nach erfolgreicher Teilnahme im Regionalwettbewerb im vergangenen Jahr ist Waffenrod – Hinterrod eines von zwei nominierten südthüringer Dörfern, die im Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ unsere Region präsentieren.
Die Jury, die sich aus Vertretern von Kommunen, Verbänden, Ministerien und Institutionen aus ganz Thüringen zusammensetzt, besuchte das Bergdorf am Südhang des Thüringer Waldes, und dabei dürfte Waffenrod – Hinterrod einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Am Morgen war schon ein geschäftiges Treiben auf den Straßen in Waffenrod und Hinterrod zu erleben und Mittag um zwölf Uhr konnte Bürgermeister Sven Gregor, Landrat Thomas Müller und Landtagsabgeordneter Henry Worm die Jurymitglieder begrüßen. Gleich darauf, am Eingang zur Kulturscheue im Feriendorf Auenland, hoher Besuch aus Coburg, Herzog Johann Casimir mit Gattin und dem  Gefolge des Eisfelder Kuhschwanzfestes salutierten vor den  Gästen. Großes Interesse in der Kulturscheue, 250 Einwohner und Interessierte waren zum Start der Präsentation gekommen und konnten ein interessantes und kurzweiliges Programm erleben, bevor die Tour durch beide Dörfer ging. So wurde das Feriendorf Auenland, eine originelle und einzigartige Hotelanlage mit atemberaubendem Ausblick, der Bäumchenpark in Hinterrod, ein landschaftliches Idyll mit vielen Freizeitmöglichkeiten und der Aussichtspunkt „Prinzenruh“ besichtigt. Kinder präsentierten in verschiedenen Stationen ihr Wissen um ihre Heimatgemeinde oder hatten originelle Geschichten auf Lager. Weiter über den Dorfplatz zum Gemeindehaus und dem Spielplatz in Waffenrod, wo Erläuterungen und Vorträge über die Arbeit der Vereine, der Elterninitiative, der handwerklichen Betriebe, der Kirchgemeinde, der Jagdgenossenschaft, des Ortsteilrates und der Feuerwehr folgten. Dabei ist klar ein ganzheitliches Konzept erkennbar,  das maßgeblich Christoph Bauer – Sprecher der Elterninitiative und sein Organisationsteam erarbeitet haben. So wurden Themen wie der Demographische Wandel, ländliche Siedlungsentwicklung, generationenübergreifende Konzeptionen, gesellschaftliches Miteinander und Vernetzung mit anderen Partnern  vorgetragen und diskutiert. Dabei wurde klar herausgestellt, dass Vernetzung den Informationsfluss fördert, eine bessere Ausnutzung von Fördermöglichkeiten garantiert und ein wesentlicher Erfolgsfaktor für zukünftige Herausforderungen darstellt. Durch weitere Alleinstellungsmerkmale, wie einzigartige Natur, traditionelles Handwerk, interessante Chancen für Familien sowie bekannte Events und Freizeitmöglichkeiten konnte Waffenrod – Hinterrod punkten. Nach reichlich zweistündiger Bereisung durch die beiden Orte, konnte man eine gewisse Begeisterung der Jury erkennen. Ob es am Schluss des Tages für die Teilnahme am Bundeswettbewerb im kommenden Jahr reichen wird, erfährt die Dorfgemeinschaft am 03. November zur Auszeichnungsfeier.

 

Waffenrod14.08.2018.1

Bürgermeister Sven Gregor 2.v.r. führt die Jury durch Waffenrod-Hinterrod

 

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Herzog Johann Casimir emfängt die Gäste zum Dorfwettbewerb.

 

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Volles Haus in der Kulturscheune im Feriendorf Auenland.